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Entzug oder Einschränkungen von Präqualifizierungen

Erteilte Bestätigungen sind einzuschränken, auszusetzen oder zurückzuziehen, wenn die Voraussetzungen für ihre Erteilung nicht mehr erfüllt werden und die Leistungserbringer die Defizite nicht innerhalb einer von der Präqualifizierungsstelle vorgegebenen angemessenen Frist behoben und hierfür die erforderlichen Nachweise erbracht haben. Sobald bei der Präqualifizierungsstelle, die die letzt gültige Bestätigung erteilt hat, geeignete Hinweise über maßgebliche Änderungen in den tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnissen, die bei der Erteilung einer Bestätigung vorgelegen haben, eingehen, ist diese verpflichtet, den Sachverhalt innerhalb von vier Wochen zu ermitteln und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Erteilte Bestätigungen sind darüber hinaus einzuschränken, auszusetzen oder zurückzuziehen, wenn
Sich herausstellt, dass der Leistungserbringer unzutreffende Nachweise oder Eigenerklärungen vorgelegt hat
Der Leistungserbringer einen Mitteilung nach Absatz 4 unterlässt oder
Der Leistungserbringer einen Nachunternehmer einsetzt, der unmittelbar mit der Leistungserbringung betraut wird, von dem er weiß oder fahrlässig nicht weiß, dass dieser weder präqualifiziert ist noch die Anforderungen nach § 126 Absatz 1 Satz 2 SGB V erfüllt.

Kontakt

Deutsche Gesellschaft zur Präqualifizierung im Gesundheitswesen (DGP®): www.dgp-gmbh.de.

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